Team Alfsee gewinnt mit Miles Töller und Adrian Abeck vor vielen hunderttausend Zuschauern die Team-Battle 

25 Jahre sind vergangen, seitdem die Mauer, die Deutschland trennte im Herbst 1989 fiel. Um dies zu feiern wurde rund um den Maschsee in Hannover am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, ein riesiges Fest veranstaltet. Neben Prominenz aus Politik und Wirtschaft, gelang es den Veranstaltern der Wake Masters in diesem Rahmen einen Wakeboard-Event auf die Beine zu stellen.


Der Wettkampf sollte jedoch nicht wie gewöhnlich in den verschiedenen Kategorien stattfinden, sondern

 alle Wakeboard-Spots Deutschlands wurden aufgerufen, Zweier-Teams nach Hannover zu schicken, um am dortigen Maschsee auf dem bewährten Setup aus Sesitec System 2.0, der Shape Obstacles Pipe und einem Spine-Kicker, um den Sieg zu kämpfen. Insgesamt elf Teams folgten dem Ruf und so gaben sich Welt-, Europa- und Deutsche Meister ein Stelldichein.


Nachdem am Donnerstag bereits fleißig trainiert wurde, ging es am Freitag morgen direkt mit der Qualifikation bei herrlichem Spätsommerwetter los. In zwei Heats traten die Teams gegeneinander an, um die jeweils besten vier jeder Gruppe eine Runde weiter kommen zu lassen. Die erste Überraschung hier: das Scheitern von Team Mannheim, in dem Marcel Quintans zusammen mit dem Wake Masters Gesamtsieger aus 2012, Tobias Dammith, antrat. Ab dem Viertelfinale wurde im „Head-to-Head“-Modus gestartet. Jeder Fahrer hatte zwei Runs, von denen der bessere gewertet und mit dem des Teamkollegen addiert wurde.


Im Halbfinale versammelten sich letztlich vier Teams, von denen jedes den Sieg mit nach Hause nehmen hätte können. Jedoch konnten nur zwei ins Finale einziehen und da das Team Salzgitter mit Andre Botta und Leroy Ney knapp dem Team Alfsee unterlag, stand der erste Finalist fest. Nun folgte noch das Duell zwischen dem Team Hamburg und Jan Paterok, sowie dem Junior Men Weltmeister Christopher Klein, die für Beckum an den Start gingen. Vielleicht auch auf Grund der größeren Erfahrung setze sich Hamburg durch. 


Der Showdown im Finale ließ nun einiges erwarten. Die Hamburger Jungs, Frederic von Osten und Rene Konrad, wollten den Sieg unbedingt in die Hansestadt holen. Doch im ersten Lauf patzten beide und da nur Adrian Abeck, unter anderem mit einem Mobe, richtig sauber durchfuhr, setzten er mit seinem Teamkollegen Miles Töller, die Hanseaten mächtig unter Druck. Wohl zu sehr, denn sowohl Frederic, als auch Rene konnten die Tricks nun nicht mehr so sicher hinstellen, wie noch in den Vorrunden. Miles hingegen stylte nochmal ordentlich auf der Pipe, zeigte den Mobydick und zum Abschluss noch einen SW Frontflip Blind Tailgrab, was den beiden Jungs vom Alfsee die meisten Punkte der drei erfahrenen Judges Tom Richter, Aaron Armborst und Philipp Kunte einbrachte. So waren sie die verdienten Gewinner am Maschsee. 


Bei der Siegerehrung auf der Bühne des NDR, waren die beiden dann auch überglücklich. „Ein bisschen Bammel hatte ich schon, denn Freddy und Rene sind alles andere als leichte Gegner für ein Finale!“, so Adrian und Miles fügte hinzu, „Ich freu mich riesig, dass wir ein neues Feature für unseren Homespot den Alfsee gewinnen konnten. Es hat einfach richtig viel Spaß gemacht, mal nicht nur für sich, sondern im Team zu fahren. Hoffentlich gibt es bald wieder so einen Contest!“


Und auch Organisator Thilo Trefz war sehr zufrieden mit dem Event. „Eine bessere Kulisse kann man sich kaum vorstellen. Es ist immer wieder toll den Sport so zum Publikum zu bringen und das Format sorgte obendrein nicht nur bei den Ridern für Begeisterung. Hannover hat gezeigt, dass sich die Menschen für Wakeboarding begeistern und so freuen wir uns, im Februar 2015 schon wieder vor Ort zu sein. Dann im Rahmen der ABF Messe und mit dem Start der neuen Toursaison.“ Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Flyboard-Show von Rene Konrad und am Abend die große Laser- und Feuerwerkshow, die einen perfekten Tag beendete. Für die Wake Masters ist dieses Jahr noch nicht Schluss, denn erst mit dem Event im Rahmen der „Boot und Fun“ in Berlin am 28. November wird die Saison ihr Finale haben.


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